YOGA BÜCHER

Für das geistige Eintauchen ins Yoga.

 

YOGA KLASSIKER

Hier findest du einige ausgewählte Schätze der Yoga-Literatur.

 

YOGA – Der Weg zu Gesundheit und Harmonie

von B.K.S. Iyengar

„Yoga ist für jeden geeignet.
Sie müssen kein Experte oder körperlich in Höchstform sein,
um die in diesem Buch beschriebenen Asanas zu praktizieren…“

(aus dem Vorwort)

Dieses Buch kann man neben den Klassikern „Licht auf Yoga“,
„Licht auf Pranayama“ und „Der Urquell des Yoga“ getrost als Hauptwerk
von B.K.S. Iyengar (1918-2014) bezeichnen,
eine Art Enzyklopädie mit Bezug zu den wichtigsten klassischen Asanas,
mit der Technik für ihre Ausführung (Alignment) und den möglichen Hilfsmitteln, die zum Einsatz kommen können.

In allen Werken von Iyengar, so auch hier, geht es um den Zugang zu einem tieferen Verständnis des Yoga: Um die Erfahrung und Durchdringung der verschiedenen Ebenen unseres Seins,
um den Einklang von Körper, Geist und Seele.

 

Awakening the Spine

von Vanda Scaravelli

„Yoga goes much deeper. Sometimes unexpected things happen that cannot be easily explained, like healings… When tensions leave, the body goes back to its original state, and balance is re-established.“

Vanda Scaravelli (1908-1999) hat eins der schönsten Yoga-Bücher geschrieben. In den 1950ern und 1960ern war sie eine der ersten europäischen Yoga-Schülerinnen von B.K.S. Iyengar und T.K.V. Desikachar und entwickelte ihren eigenen Yoga-Stil, sehr intuitiv, auch poetisch –
mit vielen Gleichnissen und Bildern aus Natur, Malerei, Musik und Tanz –
und doch klar entlang der strukturell-anatomischen Voraussetzungen,
die wir als Menschen auf die Erde mitbringen.
Ihr sind wesentliche Einsichten zu verdanken, die Yoga mit dem tiefen inneren Körperbewusstsein verbinden. Das Hören auf den Atem, die Hingabe an die Schwerkraft und das Erzeugen einer Welle im Körper sind wichtige Leitlinien, die sie an nachfolgende Generationen weitergegeben hat,
z.B. an Dona Holleman („Dancing the Body of Light“, „Dancing the Flame of Life“).

 YOGA –

The Spirit and Practice of Moving Into Stillness

von Erich Schiffmann

„The idea is to increase your sensitivity to the inner feeling of your body and let it guide you into the appropriate action for that particular moment.“

Entlang der klassischen Linien der Yoga-Asanas und des inneren Gewahrseins entwickelt Erich Schiffmann (*1953) einen Yoga-Ansatz, der Yoga-Übende mit der Welle des Atems, der Aufmerksamkeit und der ‚Energielinien‘ im Yoga vertraut macht.

Geprägt von seinen Lehrern Krishnamacharya, T.K.V. Desikachar und B.K.S. Iyengar hat er seinerseits einen fließenden YogaStil praktiziert,
der doch sehr genau der Qualität des Augenblicks, der Bereitschaft des Körpers sich zu öffnen und der innewohnenden Stille folgt.

Über Freiheit und Meditation –

Das Yoga Sutra des Patanjali

Übertragung und Kommentar von T.K.V. Desikachar

„Üben bedeutet, dass wir eine passende Anstrengung auf uns nehmen mit dem Ziel, uns dem Zustand von Yoga anzunähern, ihn zu erreichen und aufrechtzuerhalten (Yoga Sutra I.13).“

Die alten Schriften des Yoga Sutra, aufbereitet und für unsere Zeit interpretiert von T.K.V. Desikachar (1938-2016), so aktuell wie eh und je.
Ein Buch, dass immer neue Inspirationen verleihen kann, bei jedem Lesen seine tiefen Weisheiten öffnet und nach und nach immer vertrauter in den Zusammenhängen werden lässt.

Philosophisches Grundlagenwerk des Yoga, mit tiefen Einsichten in die uns innenwohnenden Möglichkeiten zu Transformation und Selbsterkenntnis.

Die Bhagavadgītā

übersetzt und herausgegeben von Klaus Mylius

„Dort den Geist auf einen Punkt gerichtet, Denken, Sinne, Tun gezügelt, sich niederlassend auf dem Sitz, übe er Meditation, zur Läuterung des Selbst.“ (VI, 12)

Die Bhagavadgītā („Der göttliche Gesang“) ist Teil des großen indischen Epos Mahābhārata, entstanden vermutlich im 4.-3. Jh. v. Chr. Sie zählt zu den ersten altindischen Werken, die in Europa bekannt wurden; in Indien selbst ist sie bis heute einer der zentralen heiligen Texte des Hinduismus.

Im Zentrum steht der Dialog zwischen Krishna, dem Erhabenen, als Inkarnation des Gottes Vishnu und dem jungen Helden Arjuna, der im Moment vor einer entscheidenden Schlacht zurückscheut und mutlos zusammensinkt. Ein poetisches Lehrgedicht mit philosophischen, religiösen sowie yogisch-ethischen Einsichten, die im historischen Kontext zu deuten sind; z.B. die Bedeutung von selbstlosem Handeln (karma yoga),
die Forderung nach Erkenntnis und Wissen (jnana yoga) oder die hingebungsvolle Liebe und das Vertrauen zu Gott (bhakti yoga).

Einbruch in die Freiheit

Jiddu Krishnamurti

„In einem Augenblick können Sie das gesamte Gefüge und Wesen dieses belanglosen kleinen Dinges sehen, das wir das Ich nennen…
Wenn Sie es aus der Tiefe Ihres Herzens erkennen, dann haben Sie
den Schlüssel zur Beendigung des Leides.“

Was bedeutet wirkliche Freiheit? Hat das Leben überhaupt einen Sinn?

In diesem Buch thematisiert J. Krishnamurti (1895-1986) Fragen des Lebens aus philosophischer und spiritueller Sicht, u.a. Zeit, Liebe, Schönheit, Tod, Furcht, Abhängigkeit, Achtsamkeit, Meditation und Selbsterkenntnis.

Mit der ihm eigenen, prägnanten Klarheit und Tiefe:
z.B. in der Meditation in eine Dimension des Schweigens einzutauchen,
die nicht vom Denken zustande gebracht wurde, sondern erst dann entsteht, „wenn das Denken seinen eigenen Anfang, sein eigentliches Wesen verstanden hat, wenn es begriffen hat, dass alles Denken niemals ungebunden ist,
sondern immer mit der Vergangenheit beladen“

dieses Schweigen werde zu Meditation, reinem Gewahrsein.

In der Gegenwart

zu leben bedeutet, die Schönheit unmittelbar zu empfinden
und das tiefe Entzücken, das unmittelbar damit verbunden ist,
ohne daraus weiteren Genuss ableiten zu wollen.

(J. Krishnamurti)

NEUERE YOGA-LITERATUR

Was aus der Fülle an aktuellen Yoga-Büchern empfehlenswert erscheint.

MEDICAL YOGA und MEDICAL YOGA 2

Anatomisch richtig üben – Bewegungsprobleme lösen

 

von Dr. med. Christian Larsen, Christiane Wolff, Eva Hager-Forstenlechner

„In Verbindung mit einem feinfühligen Körperbewusstsein gelingt es Ihnen
dadurch immer besser, Ihr Potential zu erkennen und auf Ihre eigenen
physischen und psychischen Bedürfnisse einzugehen
. „

In diesem Buch werden die verschiedenen Ebenen der Asana-, Pranayama- und Mediationspraxis für Yoga-Übende mit einem schlüssigen Konzept zusammengefasst, übersichtlich, punktuell detailliert und doch der Fülle und Breite des Themas angemessen.

Anatomische Prinzipien aus der Spiraldynamik werden genauso einbezogen wie Erkenntnisse über Faszien oder Aspekte der Yoga-Philosophie.

Im Unterschied zu den Yoga-Klassikern wird allerdings mit einer modernen Sprache gearbeitet, die aus der Sicht des traditionellen Yoga vielleicht erst einmal gewöhnungsbedürftig sind, so könnte man z.B. darüber philosophieren, ob Yoga tatsächlich „eine freudige Spannung hervorbringen“ möchte, aber grundsätzlich sind beide Bände, die jeweils unterschiedliche Asanas und Sequenzen unter die Lupe nehmen, sehr zu empfehlen.

DAS CHAKRA-YOGA PRAXISBUCH

Anatomisch richtig üben – Bewegungsprobleme lösen

 

von Richard Hackenberg und Ralph Skuban

„Die Beschäftigung mit … den Chakras im Besonderen, vor allem aber das ganz praktische, energetische In-Kontakt-Kommen damit, ist eine Reise zu unseren persönlichen Lebensthemen auf allen Ebenen des Seins. „

Im Yoga geht es darum, heil oder ganz zu werden, also alle Aspekte
unseres Seins zu sehen, sie anzuerkennen,
sie in positiver Weise zu entwickeln und zu integrieren.

In diesem Buch wird Yoga in seiner Verbindung von Körperübungen, Atem, Meditation, philosophischer Kontemplation und praktischer Psychologie
als ein Weg vorgestellt, der uns über die Energiezentren (Chakras)
mit unserer Lebensenergie verbinden, ihren freien Fluss unterstützen und
die verschiedenen Kräfte in uns ausgleichen kann, um Gesundheit und inneres Wachstum zu fördern.

Verständlich und ansprechend geschrieben, klar strukturiert und mit praktischen Übungen zu jedem der Chakras – für Yogis mit und ohne Vorkenntnissen, die ein tieferes Interesse am Yoga haben, sehr gut geeignet.

Der Gipfelpunkt des In-Kontakt-Seins

mit uns selbst ist der Zustand des Yoga,
der im Yoga Sutra als das Zur-Ruhe-Kommen der Gedankenwellen in unserem Geist beschrieben wird –
eine Ruhe, in deren Tiefe wir unser eigenes Licht erkennen,
unser wahres Wesen.

 (aus: Hackenberg/Skuban: Das Chakra-Yoga Praxisbuch)